Die Arbeits- und Zeitplanung zur Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit orientiert sich üblicherweise an den zu bewältigenden Arbeitsschritten. Diese sind in chronologischer Reihenfolge:

  1. Identifikation der Themenstellung
  2. Literaturrecherche
  3. Auswertung der Literatur (Lesen / Exzerpieren)
  4. Verarbeitung der Literatur (Strukturieren / Gliederung erstellen)
  5. Ergebnisgestaltung

In der Anwendung kann es jedoch oftmals zu Schwierigkeiten kommen, da sich bspw.  das Lesen und Auswerten hinzieht, weil essentielle Materialien noch nicht zur Verfügung stehen (z. B. aufgrund von Problemen mit der Fernleihe oder weil dringend benötigte Literatur bereits verliehen wurde).

Anschließend erfolgt der Einstieg in die wissenschaftliche Arbeit.

Weshalb einen Arbeits- bzw. Zeitplan erstellen?

Hiermit können Sie sich zunächst einen Überblick über die zu bewältigenden Aufgaben verschaffen, welches für die Zeitplanung essentiell ist. Es gilt die wenige Zeit für die Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit effizient zu nutzen, um nicht im späteren Verlauf in Bedrängnis zu geraten.

In einem Zeitplan für Ihre wissenschaftliche Arbeit sind mindestens festzuhalten:

  • Zeiträume, welche nicht für die Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit zur Verfügung stehen (Feiertage etc.)
  • geplante Zeiträume für einzelne Arbeitsschritte, die sich durchaus überschneiden können
  • tatsächlich benötigte Zeiten sind einzutragen

Sollten Sie beim Abschätzen des Zeitbedarfs für einzelne Arbeitsschritte unsicher sein so befragen Sie erfahrenere Kommilitonen. Weiterhin sollten Sie sich auch die Öffnungszeiten von Bibliotheken, Copyshops etc. notieren, damit Sie nicht vor verschlossenen Türen stehen.

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