Der Zitationsstil der American Psychological Association (APA Zitierregeln) schreibt vor, dass im Text zitiert wird (im Gegensatz zum Zitieren per Fußnote). Die APA Zitierregeln haben Gültigkeit für alle natur- und sozialwissenschaftlichen Fächer, d. h. für alle internationalen Publikationen und Fachzeitschriften in diesem Bereich. Achten Sie unbedingt auf konsequentes und einheitliches Zitieren in Ihrer Arbeit. Sowohl wörtliche bzw. direkte Zitate als auch indirekte Zitate müssen kenntlich gemacht werden. Weiterhin ist jede in der Arbeit verwendete Quelle durch einen Quellenverweis zu belegen.

  • Im Text zitieren Sie nach APA indem Sie den Autorennachnamen und die Jahreszahl in Klammer anfügen.
    Beispiel:
    Vollbrecht (2000) weist darauf hin…
    In einer Übersicht über die Wirkungsforschung (Vollbrecht, 2000) zeigt sich…
  • Zwei oder mehr Autoren verbinden Sie im Fließtext durch ein „und“ und in der Klammer durch ein „&“.
    Beispiel:
    Laut Sander und Vollbrecht (1996) ist es so, dass ….

    In einer Reihe von Forschungen (Sander & Vollbrecht, 1996) zeigt sich ….
  • Bei direkten (wörtlichen) Zitaten fügen Sie die Seitenzahlen durch ein Komma nach der Jahreszahl an. Der Seitenangabe ist ein „S.“ vorangestellt.
    Beispiel:
    Mit den neuen Medien sind viele gesellschaftliche Veränderungen verbunden und es „stellt sich auch die Machtfrage neu“ (Volbrecht, 2000, S. 17).
  • Zitieren Sie Sekundärliteratur, so gehen Sie folgendermaßen vor:
    „Zitat …“ (Theunert, 1992, zitiert nach Vollbrecht & Sander, 1996, S. 14).
  • Internetquellen werden genau wie gedruckte Quellen zitiert. Gibt es keine Seitenangabe, verwenden Sie das Kürzel „o.S.“ (ohne Seite).
    Das individualökonomische Kalkül findet auch Anwendung auf Blogs (Reinmann, 2005)
    Welche Folgen die Heirat mit einem Medienstar haben kann, zeigt sich an aktuellen Beispielen (stern.de, o.S.)
  • Die sogenannte DOI (digital object identifier)-Nummer muss im Literaturverzeichnis angegeben werden, sofern sie vorhanden ist. Sie wird ans Ende der Quellenangabe gesetzt und ohne Leerzeichen dem Kürzel ‚doi‘ mit einem Doppelpunkt angeschlossen.

Für das Literaturverzeichnis gelten nach APA folgende Regeln:

  • Buch:
    <Autor, A.. & Autor, A.> (). <Buchtitel>. : . doi:
    Beispiele:
    Flick, U. (2006). Qualitative Sozialforschung: Eine Einführung (4. Aufl.). Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl. doi:
    Huber, L., Hellmer, J., & Schneider, F.  (2009). Forschendes Lernen im Studium. Aktuelle Konzepte und Erfahrungen. Bielefeld: UniversitätsVerlagWebler. doi:10.3224/978384740127 Hinweis: Wenn es eine bestimmte Auflage ist, wird das in Klammern nach dem Buchtitel angeführt.
  • Zeitschriftenartikel:
    <Autor, A. , Autor, A. & Autor, A.> (). . <Name der Zeitschrift>, <Band> [oder: ()], . doi: (falls vorhanden)
    Beispiele:
    Sageder, J. (1985). Zur Beurteilung von Lehrerverhalten in Unterrichtssituationen. Erziehung und Unterricht, 35, 368-375.
    Kanning, U. P. (2002). Soziale Kompetenz – Definition, Strukturen und Prozesse. Zeitschrift für Psychologie, 210(4), 154-163. doi:10.1026//0044-3409.201.4.164
    Hinweis
    : Die Seitenangaben in Zeitschriften werden immer ohne „S.“ angegeben.
  • Beiträge in Herausgeberwerken:
    (). . In Buchtitel> (S. ). : . doi:

    Beispiele:
    Gruber, H. & Mandl, H. (1996). Das Entstehen von Expertise. In J. Hoffmann & W. Kintsch (Hrsg.), Lernen. Enzyklopädie der Psychologie, C/II/7 (S. 583-615). Göttingen: Hogrefe. doi:10.1086/428763

    Weinstein, C. E., Husman, J., Meyer, K. & Dierking, D. R. (2000). Self-regulation interventions with a focus on learning strategies. In M. Boekaerts, P.R. Pintrich & M. Zeidner (Hrsg.), Handbook of self-regulation (S. 728-747). San Diego: Academic Press.
    Hinweis
    : Im Literaturverzeichnis werden alle Autoren angeführt, außer die Anzahl der Autoren ist größer als sieben. Im Fließtext wird bei drei bis sechs Autoren das erste Mal alle Autoren angeführt, danach nur der erste Autorenname und „et al.“.
  • Forschungsberichte:
    <Autor, A. A. & Autor, A. A. (). <Titel des Forschungsberichtes> ( ). : . doi:
    Beispiel:
    Rammert, W. (2000). Nicht-explizites Wissen in Soziologie und Sozionik. Ein kursorischer Überblick (Working Papers, TUTS-WP-8-2000). Berlin: Institut für Sozialwissenschaften, Technische Universität Berlin.
  • Kongress- und Tagungsbeiträge:
    <Autor, A., Autor, A. & Autor, A. (). <Titel des Kongressbeitrages>. In (Hrsg.), (S.)., . : .

    Beispiel:
    Meyer, K. & Müller, M. (1995). Whatever it takes. In J. L. Schnase & E. L. Cunnius (Hrsg.), Proceedings from CSCL ’95: The First International Conference on Computer Support for Collaborative Learning (S. 10-20). Mahwah, NJ: Erlbaum. doi:10.3115/222020.222037
  • Doktorarbeit:
    <Autor, A.> (). . Dissertation, . : . doi: (falls vorhanden)
    Beispiel:

    Walzik, S. (2006). Sozialkompetenzen an der Hochschule fördern. Dissertation, Universität St. Gallen. Brühl: MVR-Druck.
  • Unveröffentlichte Abschlussarbeit (Master-, Bachelor-, Diplomarbeit etc.):
    <Autor, A.> (). . , , .
    Beispiel:
    Bleiziffer, R. (2008). Studieren mit Strategie: Der Einfluss kognitiver und motivationaler Dispositionen auf die Studiengestaltung von MuK-Studierenden. Unveröffentlichte Masterarbeit, Universität Augsburg.